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Erster Challenger-Titel seiner Karriere 🏆
Jérôme Kym gewinnt das ATP Challenger 100 Turnier in Prostejov, Tschechien.
✅Erreicht die Qualifikation
✅Erster Top-100-Sieg gegen Yoshihito Nishioka (ATP#70)
✅Gab im ganzen Turnier nur 2 Sätze ab
✅7 Matches in Folge gewonnen
✅Ranking neu und zum ersten Mal in den Top300
Herzlichen Glückwunsch an Jérôme Kym und seinen Trainer Markus Hipfl aus Österreich.










Henry Bernet mit einer überragenden Leistung in Paris
Nachdem der Schweizer die Qualifikation ohne Satzverlust überstanden hatte, war sein Erstrundengegner alles andere als eine einfache Ausgabe. Der 17-Jährige musste gegen die norwegische Turniernummer 3 und ITF#4 Nicolai Budkov Kjaer antreten.
Das H2H stand vor dem Match 0:1, da Henry das Finale in Frankreich (J300) in diesem Jahr in drei knappen Sätzen verlor.
Am Sonntag gab der Schweizer auf dem Weg in Runde 2 nur vier Spiele ab. Was für ein grossartiges Match und ein Meilenstein bei seinem ersten Roland Garros.
Vor dem Turnier hatten wir das Vergnügen, Bernet in unserem @sip.and.charge Tennis-Podcast zu begrüssen, um mit ihm über das bevorstehende Turnier zu sprechen.





Stan Wawrinka (ATP 98) feierte zum Auftakt der French Open einen überzeugenden Sieg gegen Andy Murray (ATP 75) mit 6:4, 6:4, 6:2. Im Duell der beiden erfahrenen Tennisgrössen fand der Schotte kaum zu seinem Spiel, während Wawrinka mit seiner einhändigen Rückhand glänzte. In der nächsten Runde trifft der French-Open-Sieger von 2015 auf den Briten Cameron Norrie oder den Russen Pavel Kotov.
Für Stan Wawrinka war dieser Erfolg ein dringend benötigtes Erfolgserlebnis. Im Aufeinandertreffen zweier ehemaliger Grand-Slam-Sieger behielt der Schweizer klar die Oberhand. Es war das 23. Duell zwischen dem 39-jährigen Wawrinka und dem 37-jährigen Murray.
Zuvor hatte Wawrinka in diesem Jahr nur drei Partien gewinnen können, darunter eine auf der Challenger Tour. Bei den bisherigen grossen Turnieren des Jahres – in Melbourne, Rio, Indian Wells, Monte Carlo und Bukarest – scheiterte er jeweils in der ersten Runde.

Ein Sieg für die Moral
Auf dem Court Philippe-Chatrier, der grössten Bühne in Paris, war Wawrinka am Sonntagabend meist der dominierende Spieler. Seine einhändige Rückhand funktionierte hervorragend und drängte den Gegner immer wieder in die Defensive. Vor Beginn des dritten Satzes musste sich Wawrinka jedoch behandeln lassen und zeigte bereits Mitte des zweiten Satzes Anzeichen von Erschöpfung. Trotzdem konnte er den dritten Satz mit einem frühen Break beginnen und dominierte weiterhin.
Murray hingegen fand kaum noch ins Spiel und machte einen Fehler nach dem anderen, sodass Wawrinka schnell mit 4:0 in Führung ging. Der Schotte kam nicht mehr in die Nähe einer Breakchance und hatte insgesamt nur zwei im gesamten Match.
Wawrinkas Gegner in der nächsten Runde steht noch nicht fest – es wird entweder der Brite Cameron Norrie (ATP 33) oder der Russe Pavel Kotov (ATP 56) sein.
Viktorija Golubic erreichte bei den French Open die zweite Runde dank eines 7:6 (7:3), 6:4-Siegs gegen Barbora Krejcikova (CZE). Die Schweizerin vergab im ersten Satz eine 4:0-Führung, entschied den Durchgang jedoch im Tiebreak für sich. In der nächsten Runde trifft Golubic auf Anastasia Potapova (WTA 41) oder Kamilla Rachimowa (WTA 87), die beide am Montag antreten.
Nach dem Matchball ging Viktorija Golubic (WTA 76) in die Knie und ballte die Faust – der Sieg gegen die Paris-Siegerin von 2021 war ihr erst vierter Sieg auf WTA-Ebene in diesem Jahr. Aufgrund diverser Verletzungen hatte die Zürcherin seit den Australian Open kaum Matches bestritten. Umso grösser war die Freude am späten Sonntagabend in Paris über das Erreichen der zweiten Runde, was ihr zuletzt 2016 gelungen war.
Golubic macht es zweimal spannend
Vor einer spärlichen Zuschauerkulisse auf dem Court Suzanne Lenglen, dem zweitgrössten Stadion der Anlage, profitierte Golubic von den zahlreichen Fehlern ihrer Gegnerin. Wie Golubic hatte auch Krejcikova in den letzten Monaten mit körperlichen Beschwerden zu kämpfen und konnte nur selten ihr grosses Können zeigen.
Nach einer schnellen 4:0-Führung im ersten Satz geriet Golubic kurz ins Wanken und liess Krejcikova noch einmal herankommen, kämpfte sich dann aber ins Tiebreak, wo sie klar die Oberhand behielt. Im zweiten Satz legte Golubic erneut früh mit einem Break vor, kassierte jedoch das Rebreak zum 4:4. Dank einem weiteren Servicedurchbruch sicherte sie sich schliesslich den Sieg.
Nächste Gegnerin: Eine Russin
In der zweiten Runde trifft Golubic auf eine der beiden Russinnen Anastasia Potapova (WTA 41) oder Kamilla Rachimowa (WTA 87). Das Zweitrundenspiel der Schweizerin findet am Mittwoch statt.



Stan Wawrinka hat bei der Auslosung der French Open ein interessantes Los gezogen. Der 39-jährige Schweizer wird in der ersten Runde auf den 37-jährigen Andy Murray treffen. Wawrinka gewann das Turnier in Paris 2015, während Murray 2016 das Finale erreichte. Beide Spieler sind mittlerweile in der Weltrangliste abgesackt, Wawrinka liegt auf Platz 97 und Murray auf Platz 75.

Für Rafael Nadal, der ebenfalls nicht gesetzt ist, ergab die Auslosung ein schwieriges Los. Der spanische Rekordchampion trifft auf den formstarken Alexander Zverev (ATP 4), der kürzlich das Turnier in Rom gewann und als einer der Favoriten auf den Grand-Slam-Titel gilt.
Novak Djokovic beginnt seine Titelverteidigung gegen den französischen Wildcard-Inhaber Pierre-Hugues Herbert. Auf der anderen Seite des Tableaus trifft Jannik Sinner auf Christopher Eubanks, während Carlos Alcaraz auf einen Qualifikanten trifft.
Die einzige Schweizerin im Hauptfeld der Damen, Viktorija Golubic (WTA 74), wird in der ersten Runde auf die an Nummer 24 gesetzte Tschechin Barbora Krejcikova (WTA 25) treffen. Krejcikova gewann die French Open 2021, was dieses Match zu einer harten Herausforderung für Golubic macht.
Sollte Golubic die erste Runde überstehen, würde sie in der zweiten Runde entweder auf Anastasia Potapowa (RUS/WTA 41) oder Kamilla Rachimowa (RUS/WTA 85) treffen.
Jil Teichmann und Alexander Ritschard haben es nicht ins Hauptfeld der French Open geschafft. Teichmann, die auf Platz 199 der Weltrangliste steht, zeigte zuletzt eine positive Formkurve, verlor aber in der letzten Qualifikationsrunde gegen die Spanierin Irene Burillo Escorihuela (WTA 280) mit 1:6, 6:7 (1:7).
Alexander Ritschard (ATP 184) verpasste seine Chance auf eine erstmalige Teilnahme in Paris gegen den besser platzierten Kanadier Gabriel Diallo. Ritschard führte im dritten Satz mit 2:0, verlor jedoch zweimal seinen Aufschlag und unterlag letztlich mit 6:2, 2:6, 3:6.
Die Titelverteidigerin und aktuelle Nummer 1 der Welt, Iga Swiatek, kennt ihre erste Gegnerin noch nicht, da sie auf eine Qualifikantin treffen wird. In der zweiten Runde könnte es zu einem Aufeinandertreffen mit der vierfachen Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka (WTA 134) kommen.
Mögliche Halbfinalpaarungen im Damenfeld sind Swiatek gegen Coco Gauff und Aryna Sabalenka gegen Elena Rybakina. Jessica Pegula (WTA 5) wird aufgrund eines Rückzugs vor der Auslosung nicht am Turnier teilnehmen.






Bei den Herren gibt es einige Unsicherheiten bezüglich der Teilnahme von Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Beide Spieler haben kürzlich wieder mit dem Training begonnen, werden jedoch nur antreten, wenn sie sich körperlich in der Lage sehen, tief ins Turnier vorzudringen. Dasselbe gilt für Rafael Nadal, dessen Teilnahme ebenfalls fraglich ist.
Bei den Damen ist die Weltspitze vollständig vertreten, allerdings fehlen mit Simona Halep und Caroline Wozniacki zwei ehemalige Spitzenspielerinnen. Halep feierte vor wenigen Wochen ihr Comeback nach einer Dopingsperre, während Wozniacki ebenfalls nicht am Start sein wird.
In diesem Jahr ist das Rennen bei den Herren so offen wie selten zuvor. Titelverteidiger Novak Djokovic nutzt das Turnier in Genf, um nach einer schwierigen Sandplatzsaison Spielpraxis zu sammeln. Die erwähnten Probleme von Alcaraz, Sinner und Nadal könnten anderen Spielern eine Chance bieten. Alexander Zverev, der in Rom triumphierte, Stefanos Tsitsipas, der in Monte Carlo siegte, und Andrey Rublev, der in Madrid gewann, zählen zu den Favoriten. Auch Casper Ruud, der in den letzten beiden Jahren das Finale in Paris erreichte, darf nicht ausser Acht gelassen werden.
Bei den Damen wäre alles andere als ein Sieg einer der Top-Drei-Spielerinnen Iga Swiatek, Aryna Sabalenka und Elena Rybakina eine Überraschung. Besonders Swiatek, die in Paris bereits drei Titel gewonnen hat, geht nach ihren Siegen in Madrid und Rom als Favoritin ins Rennen. Im letzten Jahr hatte sie jedoch im Finale gegen die überraschend starke Karolina Muchova hart zu kämpfen.
Eurosport wird ab dem ersten Tag alle Matches im TV und über Discovery Plus im Livestream übertragen. In Österreich zeigt ServusTV täglich ein Topspiel. Auch die Qualifikationsrunden werden bei Discovery Plus übertragen.
Die Auslosung für die French Open 2024 findet am Donnerstag, den 23. Mai 2024 statt.
Das Preisgeld für die Einzelspielerinnen und -spieler bei den French Open 2024 verteilt sich wie folgt (alle Angaben in Euro):





Erster Titel im Jahr 2024 für Mika Brunold. Der Baselbieter sichert sich in der Türkei seinen zweiten Karrieretitel nach Satz- und Breakrückstand.
Siege im Doppel auf Future-Stufe feiern folgende Schweizer:innen
Naima Karamoko und Jenny Duerst
Siege im Doppel auf Juniors-Stufe feiern folgende Junior:innen
Ilan Hediger und Noah Karma




Qualifikation
Viktorija Golubic spielt sich durch die Qualifikation und steht nach längerer Verletzungspause wieder in einem Hauptfeld eines Masters-Event’s.